Kunst ist nicht immer gleich Kunst. Hier gibt’s Objekte, Skulpturen, Illustrationen, Poster und vieles mehr …

Giant Lipstick, die 200 Kilo schwere Lippenstift-Skulptur

Giant LipstickDie litauische Künstlerin Agne Kisonaite hat einen riesengroßen Lippenstift gebaut. Ihr “Giant Lipstick” ist 2,5 Meter groß und wiegt stolze 200 Kilo. Einen Monat lang hat das gedauert, und immerhin hat Agne dabei über 5.000 alte gebrauchte Lippenstifte verarbeitet. Die Designer weist mit dem “Giant Lipstick” auf ein ökologisches Problem hin: Jede Sekunde werden weltweit 4 Lippenstifte verkauft, die nicht recycelt werden können. Die Künstlerin möchte Frauen (und Männer) dazu bewegen, bewusster einzukaufen und solchen Müll zu vermeiden.


Fotoquelle: agneart.com

Designer macht Aquarium zur stylischen Kücheninsel

Aquariums-KücheninselEin riesiges Aquarium in einer Kücheninsel, das ist einzigartig. Der holländische Designer Robert Kolenik hat damit den ultimativen Eyecatcher für jede Wohnlandschaft geschaffen. Das Aquarium sieht riesiger aus, als es in Wirklichkeit ist. Per Knopfdruck kann man die Arbeitsplatte hochfahren und sieht, dass sich neben dem L-förmigen Wasserbecken jede Menge Stauraum befindet, der durch Spiegel und clevere Beleuchtung getarnt ist. Im Kunden-Auftrag wird die Aquariums-Kücheninsel maßgefertigt.


Fotoquelle: kolenik.com

Als nukleare Mahnung designt: Mushroom Lamp von Satoshi Itasaki

Mushroom LampDie Mushroom Lamp des japanischen Designstudios h220430 steht im Museum of Modern Art in San Francisco. Weltweit existieren nur 10 Exemplare der außergewöhnlichen Lampe. Der Designer Satoshi Itasaka will mit dem Atompilz-Design an die 23.000 Nuklearwaffen auf diesem Planeten erinnern und uns dazu auffordern, für eine nuklearfreie Welt zu kämpfen. Die letzten 7 Exemplare der Lampe kann man hier kaufen. Preis pro Exemplar: 4.000 Euro.


Foto: hobosociety.com

Edle Goldringe mit handgefertigten Miniaturwelten

Ringe von Theo FennellDie Ringe des britischen Designers Theo Fennell sind einzigartige Meisterwerke. Da hat man zum Beispiel eine echt goldene Burg am Finger, bei der man sogar die Zugbrücke herunterlassen kann. Oder man trägt einen Ring mit Schatzkästchen, das man aufklappen und eine wertvolle Kleinigkeit drin verstecken kann.  Wer so ein Kleinod besitzen möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen. Das schlichteste Modell kostet ca. 26.700 Euro.

Wer sich alle wunderschönen Ringe von Theo Fennell anschauen möchte, findet sie hier.


Fotoquelle: theofennell.com

Alles in Bewegung: Kinetische Kunstwerke von Bob Potts

Der Künstler Bob Potts designt kinetische Skulpturen aus Bronze, Aluminium, Stahl und Kupfer, welche die Bewegungen von Fischen, Vögeln und anderen Lebewesen imitieren. Dass die Skulpturen trotz ihrer schweren Materialien eine unglaubliche Leichtigkeit und Eleganz ausstrahlen, zeigt das Video sehr anschaulich.

Hier gibt’s weitere Infos zu Bob Potts und seinen Kunstwerken.


Videoquelle: Youtube

Geformt wie ein Rochen: China baut Insel-Museum im Meer

Pingtang MuseumRunde Formen ringsherum und eine Brücke, die wie ein Stachel wirkt: Chinas neuestes Megabauprojekt ähnelt einem Rochen. Sein strahlendes Weiß hebt sich auf den Entwurfszeichnungen von der dunklen Oberfläche des Meeres ab, dahinter ragen Wolkenkratzer in den Himmel. Das künftige Pingtan Art Museum wird im Meer liegen, vor der Pingtan-Insel an der Küste der Provinz Fujian, gleich gegenüber von Taiwan. Weiterlesen

Der Octopus lebt: Naturgetreue Tentakel-Skulptur von “ArtAkimbo”

greententacleDie Skulptur von ‘ArtAkimbo’ gibt eurem Zuhause auch ohne Aquarium einen geradezu ozeanischen Touch. Das außergewöhnliche Accessoire gleicht einem bäulich gefärbten Tintenfisch-Tentakel, das schlängelnd aus der Wand ragt. Die kunstvolle Tier-Präparation ist handgefertigt aus Urethan, Epoxid, Sperrholz, Lack und Stahl. Die nautische Dekoration – ganz profan als Kleiderhaken nutzbar – macht in jedem Strandhaus eine hervorragende Figur und ist ein perfektes Geschenk für alle Liebhaber der Meeres-Fauna. Weiterlesen

Stählerner Power-Sound auf 3 Rädern: Der Booster 2.13

Der Booster 2.13Der Berliner Nik Nowak schafft mit seinen Kunst-Objekten eine Verbindung zwischen Mensch, Maschine und Sound. Das erste Soundobjekt – den Mobile Booster – entwickelte Nik Nowak 2005. Eine knallgrüne, bereifte Skulptur aus Stahl, Holz und Glasfaser. Natürlich schon damals ausgestattet mit hochkarätigem Audioequipment und Lautsprechern. Deutlich martialischer bahnt sich jetzt das mattschwarze Trike Booster 2.13 seinen Weg und hinterlässt dabei wummernde Soundlandschaften.

IF

Nowaks neueste Konstruktion ist angelehnt an seine bisher bekannteste Skulptur, den Soundpanzer. Dies ist ein eineinhalb Tonnen schwerer Mini-Dumper, den der Künstler in ein 4000 Watt starkes Soundsystem mit hydraulisch aufrichtbarer Lautsprecherwand umgerüstet hat. Diese besteht aus vier Hochtonhörnern, sechs 12-Zoll-Mittelbässen und drei 18-Zoll-Subwoofern. Im Cockpit verbirgt sich eine DJ-Kabine mit integriertem Produktionsstudio.

Mehr von Nik Nowak gibt es auf der Homepage des Bildhauers und Sound-Künstlers zu sehen.


Fotos: www.kimnovak.de